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Donnerstag, 15. September 2016

Die Saison 2016 geht dem Ende zu.

Noch ein Rennen ist ausständig bevor eine weitere Saison dem Ende zu geht, eine Saison mit Höhen und Tiefen, eine Saison mit sehr guten und weniger guten Rennen. Als junger Fahrer ist es immer schwierig über die ganze Saison auf einem hohen Niveau zu fahren. Obwohl ich versucht habe mein Niveau gegenüber dem letzten Jahr zu steigern, was mir durchaus gelang, hatte ich ein paar Rennen dabei wo das Timing eine schlechte Form zu haben, mehr als ungünstig war.

Los ging die Saison mit dem Weltcup am anderen Ende der Welt, genauer gesagt in Australien, wo ich zum ersten mal an einem Weltcup Rennen mit Platz 26 aufzeigen konnte. Danach ging es direkt weiter nach Süd Afrika zum HC nach Pietermaritzbrug. Auf der ehemaligen Weltcup Strecke konnte ich mein ersten großen Profi Sieg feiern und so flog ich mit viel Selbstvertrauen und Motivation wieder nach Hause. 

Angekommen und einer 2 wöchigen Rennpause ging es weiter mit den Weltcups Albstadt und La Bresse welche dann sprichwörtlich in die Hose gingen, die langen Reisen und Zeitumstellungen waren dann doch ein wenig zu viel für meinen Körper, zuerst wollte ich es nicht glauben aber nach den beiden WC bin ich wieder ein wenig schlauer geworden, dass solche Strapazen den Körper sehr belasten und danach erstmal das Training runter gefahren werden muss. 

Ein Höhentrainingslager auf die WM hin, gab mir dann die nötige Motivation und Form für die kommenden Wochen und Rennen, auch wenn es bei der WM aufgrund eines Platten und zwei weiteren Defekten nicht zu dem erhofftem Ergebnis kam, konnte ich die gute Form mitnehmen und den Weltcup in der Lenzerheide erfolgreich in den Weltcup Punkten beenden. Danach konnte ich mir bei der Nationalen Meisterschaft den Titel im Eliminator und die Bronze Medaille im Cross Country sichern. 

Eine Woche später ging es Übersee in Richtung Kanada zum vorletzten Weltcup, dort wo ich zum zweiten mal in dieser Saison die Top 30 knackte. Die freie Zeit während Olympia nutzte ich um mich nochmals für die letzten Rennen der Saison vorzubereiten, mit einem Podiumsplatz beim C2 in Ottenschlag, einen 41 Platz beim Weltcup in Andorra und einem 5 Platz vergangenes Wochenende beim Auttumn Ride in Obertraun bin ich jetzt dem Saisons Ende sehr nahe. 

Mit einem noch ausstehenden Rennen, dem Mountainbike Liga Austria Finale in Saalfelden kommenden Samstag, bevor ich dann endgültig einen Schlussstrich unter dieser Saison ziehe. Mit knapp 30 Renneinsätze war es eine lange und harte Saison, darum freu ich mich jetzt dann umso mehr auf die "Off Season" wo dann nicht jeden Tag geregeltes Training an steht.







Samstag, 9. Juli 2016

Weltmeisterschaft Nove Mesto 2016

Aufgrund Olympia heuer im August, wurde die Weltmeisterschaft bereits Ende Juni Anfangs Juli im Tschechischen Nove Mesto ausgetragen. Ich hatte mich sehr gut vorbereitet und war fit um endlich ein gutes Ergebnis bei einem Großereignis herauszufahren. 

Ich startete gut ins Rennen und lag im Mittelfeld nach der Startrunde, ehe mir das erste mal im Rockgarden die Kette vorne runter fiel. Ich musste stoppen und das Problem beheben, kurz danach passierte das Missgeschick ein zweites Mal. Nach ein wenig frustration ging es wieder eine Plätze nach vorne bis ich bemerkte das mein Vorderreifen Luft verliert. Ich glaubte meinen Augen nicht und konnte es nicht fassen das in einem Rennen so viel Pech auf einmal eintreffen kann. Ich blieb in der Tech Zone stehen wechselte den Reifen und fuhr weiter. Am Ende blieb mir nicht anderes über als alles zu geben und mich nach vorne zu kämpfen. Meine Beine waren sehr gut und so konnte ich noch einige Plätze gut machen. Zu guter Letzt wurde es der entäuschende 59 Platz, mit welchen ich mich nicht wirklich glücklich war. Viel investiert die letzten 4 Wochen und dann wirst du aufgrund viel Pech unter deinem Niveau geschlagen. Mittleweile sind die Wunde wieder verheilt das kommenden Sonntag der nächste Weltcup auf dem Programm steht.! 

Montag, 23. Mai 2016

HC Pietermartizburg, Süd Afrika / Platz 1

Nach dem guten Weltcup in Australien ging es direkt weiter nach Süd Afrika um noch die notwendigen Punkte für die Olympia Qualifikation zu holen. Nach knapp 40 Stunden auf 11000 Metern über dem Meer im Flieger kamen wir in Pietermaritzburg an.

Da wir die letzten 4 Jahren schon beim Weltcup dort unten am Start standen, wussten wir was uns erwarten wird. Die Strecke war zum großteils die gleiche, was uns durch aus entgegen kam. Denn wir hatten nur 2 Tage um uns an den Jetlag die Strecke zu gewöhnen, was uns aber perfekt gelang.

Wir feierten einen Doppelsieg bei diesem hoch dotierten Rennen (eins unter dem Weltcup), ich konnte das Rennen knapp vor Charly für mich entscheiden und so einen weiteren Sieg in dieser Saison verbuchen. Noch dazu nahm ich 90 Punkte für die Weltrangliste mit nach Hause.

Jetzt stehen erstmals ein paar ruhigere Tage an, bevor es mit dem Aufbau für den Weltcup in Albstadt weiter geht.

Donnerstag, 28. April 2016

26 Platz Weltcup #1 Cairns, Australien

Endlich war es soweit und der Weltcup Auftakt stand vor der Tür, nur noch schnell eine 30 Stunden Reise absolvieren und ans andere Ende der Welt reisen um dort hoffentlich erfolgreich in die Weltcup Saison zu starten.!

Gesagt getan, gut angekommen in Cairns machten wir uns bereit für einen "Easy Spin" auf dem Bike um die Beine ein wenig von der langen Reise zu lockern. 

Die Akklimatisation und Anpassung verlief gut und so stand dem Start nichts mehr im Wege. Mit Startnummer 45 war ich genau mitten drin im Starterfeld und wusste das es ein guten Start brauchen wird um in die vorderen Plätze rein zu kommen. Den erwischte ich und so befand ich mich nach der Startrunde bereits in den Top 25. 

In den folgenden Runden versuchte ich mich im flachen Teil der Strecke in einer Gruppe hinten zu verstecken um Kraft für den langen Anstieg zu sparen. Die letzte Runde musste ich dann nochmal richtig kämpfen um Angriffe von hinten abzuwähren, was sich dann aber gelohnt hatte, den so konnte ich mein bestes Weltcup Resultat mit Platz 26 einfahren. Das sind wichtige Punkte für die Weltrangliste und Olympia Quallifikation.

Australien hat sich wieder einmal gelohnt und schon jetzt freu ich mich auf die Weltmeisterschaft nächstes Jahr.  

Ciao Gregor 


KMC Mountainbikefestival Bad Säckingen

Vergangenes Wochenende ging es mit dem gesamten Team nach Bad Säckingen zum Auftakt der Deutschen Mountainbike Serie. Da es das letzte Rennen vor dem Weltcup Auftakt in 2 Wochen war, konnte sich die Startliste sehen lassen. Mit dem amtierenden Weltmeister Schurter und Olympiasieger Absalon sind nur 2 von etlichen weiteren Top Stars am Start. 

Mit Startnummer 20 ging ich ins Rennen und konnte mich bereits in der Startrunde auf Platz 7 einreihen. Nach und nach verlor ich allerdings Plätze und fand mich zur Mitte des Rennens um Platz 25. Ich war noch ein wenig geschwächt von einem Magen Darm Virus anfang der Woche, jedoch kämpfte ich bis zum Schluss und konnte noch 2 Plätze gut machen und mit dem 23 Platz wichtige Weltranglisten Punkte mit nach Hause nehmen. 

Danke an das gesamte Team für die super Betreuung über das gesamte Wochenende. 

Mountainbike Liga Start Langenlois

Gestern fand bei bestem Wetter der Auftakt zur Österreichischen Mountainbike Serie statt. Fast schon ein Klassiker im Rennkalender ist Langenlois der erste Grad Messer im Jahr. Mit über 100 Starter war es abermals sehr gut besetzt, und jeder wartete gespannt auf den Start. 

Es ging über 7 Runden plus einer Startrunde,  als der Start fiel konnte ich mich gleich in den Top 15 einreihen und die ersten Runden dort auch in einer Gruppe verbringen. Zu mitte des Rennens konnte ich mich nahe der Top 10 schieben musste aber die letzte Runde aufgrund meiner Frühjahrs Allergie Tempo rausnehmen und war froh als 15 dann noch in den Punkten das Ziel zu erreichen. 

Alles in allem war es ein guter Start auf heimischen Boden mit ansteigender Form. 

Montag, 14. Dezember 2015

Zu Besuch bei Swissbiomechanics in Zürich

Vor knapp einem Monat war ich zu Besuch bei dem Team von Swissbiomechanics in Zürich. Damit dem Trainingsstart nichts mehr im Wege lag, entschied ich mich die Reise in die Schweiz anzutreten um dort auf professionelle Art und Weise mich auf meine Arbeitsgeräte einstellen zu lassen. 

Jetzt nach etlichen Stunden im Sattel kann ich die gute Arbeit welche dort verrichtet wurde bestätigen. Die Veränderungen welche vorgenommen wurde hab ich soweit gut verarbeitet und fühl mich von Tag zu Tag immer besser. 

Sie sind auch auf der Suche nach einer professionellen Radvermessung und Einstellung, dann schaut doch mal auf der Homepage von Swissbiomechanics vorbei und überzeugt euch selbst ;-) 

unten findet ihr noch ein paar Fotos von meinem Tag in Zürich.