Montag, 24. April 2017

Defekt stoppte Raggl vorerst, Aufholjagd endet auf Platz 11.

Nach einem Jahr Pause (entlang der Rennstrecke wurde gebaut) ging das Ötztaler Mountainbike-Festival gestern über die Bühne – und das stärker denn je zuvor. 

Umso mehr freute sich der Lokalmatador Raggl auf das Rennen auf seiner Heimstrecke. Am Start noch etwas zurückhaltend, konnte er sich im Laufe der ersten Runde bis in die Top 10 vorschieben, ehe er sich in der Abfahrt zu Start-Ziel einen Hinterrad Defekt holte, weiter in die Tech Zone ging es um das Laufrad zu wechseln. Danach fand er sich am Ende des Feldes wieder und musste wie so oft schon die letzten Jahre bei seinem Heimrennen eine Aufholjagd starten. Mit sehr guten Rundenzeiten gelang es Gregor sich Runde für Runde nach vorne zu schieben um am Ende auf den 11 Platz ins Ziel zu kommen. Mit 2:19 min hinter dem Sieger und nur 20 Sekunden hinter Platz 7 wurde es nochmals richtig eng. Glücklich mit der Platzierung war Gregor im Ziel vorerst nicht, doch mit seiner Leistung an diesem Tag schon.

''Ich fühlte mich richtig stark und schnell heute, jedoch war es ein blöder Fahrfehler welcher normalerweise nicht passieren darf der mich schon am Anfang des Rennens weit zurück warf. Trotzdem möchte ich mich an alle Fans, Freunde und Bekannte am Streckenrand für das tatkräftige Anfeuern bedanken, so ein Heimrennen ist schon was ganz besonderes.'' Auch ein großes Dankeschön an mein Team Möbel Märki die einmal mehr 
eine spitzen Arbeit verrichteten. 


Weiter geht's bereits kommenden Sonntag mit dem HC Rennen in Heubach(Deutschland).











Raggl holt Podium beim Internationalen HC Rennen in Bad Säckingen.

Eine Woche nach dem sehr guten Saisonseinstieg in Italien, konnte Raggl auch bei der Deutschen Bundesliga in Bad Säckingen überzeugen und mit Rang 4 aufzeigen. 

Bei abermals starker Besetzung konnte Raggl von Anfang an in der Spitzengruppe mitfahren, ehe er in Runde 3 etwas an Boden verlor. Nach einer kurzen Durststrecke konnte er jedoch den Abstand nach vorne wieder verringern und am Ende noch den 4 Platz nach Hause fahren.! 

"Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis heute, zur Zeit läuft alles nach Plan und meine Form scheint gut zu sein. Jetzt freu ich mich auf das Heimrennen in 2 Wochen.!" so Raggl nach dem Zieleinlauf. 

Gewonnen hat das Rennen Matthias Flockiger aus der Schweiz vor Marotte und Sarrou beide aus Frankreich. 








Sonntag, 2. April 2017

13 Platz HC Montichiari

Saisoneinstieg für Gregor in Italien mehr als geglückt. 

Bei nahezu Weltcup Besetzung und mit über 140 Starter ging gestern das hoch dotierte HC Rennen (höchste Kategorie nach Weltcup) in Italien über die Bühne. Mit größen wie Julien Absalon-Doppelolympiasieger und mit etliche Europa und Weltmeister war das Rennen top besetzt. Umso beachtlicher die Leistung von Raggl der mit einem 13 Platz ganz vorne in der Spitze mitmischte. 

Raggl war von Anfang an in den Top 20 präsent ehe er gegen Ende des Rennens sich noch von einer großen Gruppe lösen konnte und den anschließenden Zielsprint um Platz 12 um Zentimeter verpasste. 

Trotzdem gibt sich der Roppener zufrieden: 

"Es war ein hartes Rennen mit kurzen aber extrem steilen Anstiegen, doch auf meinem Scott Spark fühlte ich mich sehr wohl und konnte von Beginn an, ein sehr hohes Tempo einschlagen. Der Start in die Saison für mich und mein Team ist geglückt. Jetzt freu ich mich auf die kommenden Aufgaben und Rennen."

 

 
 

Staatsmeister Querfeldein 2017

Nach einer kurzen Querfeldein Saison mit 2 Vorbereitungsrennen in Deutschland und der Schweiz stand gestern der Höhepunkt mit der Staatsmeisterschaft im Pferdezentrum Stadl Paura am Programm.

Mit einem Start Ziel Sieg holte ich mir meinen ersten Titel in dieser Diszipin und bin sehr glücklich über den Start in die neue Saison. Gleichzeitig war es auch mein erstes Rennen in den Farben des Schweizer Profi Teams Möbel Märki.

Jetzt stehen erstmals ein paar ruhigere Tage an bevor es dann gemeinsam mit Daniel Federspiel in ein 2 Wöchiges Trainingslager nach Gran Canaria geht.

Wünsche euch noch einen guten Start in die neue Woche.

Gregor

 


   

Montag, 7. November 2016

Trainingsbeginn 2017

Hallo Leute, die kleine Pause zwischen den letzten Rennen und dem Trainingsbeginn für die kommende Saison ist bereits schon wieder Geschichte, denn seid 2 Wochen herrscht wieder der ganz normale Alltag mit geregeltem Training auf dem Bike, in der Kraftkammer und in den Laufschuhen.

In nächster Zeit wird sich auch für mich einiges ändern, da sich mein Team Haibike Ötztal Pro Team mit Ende des Jahres aus dem Mountainbike Sport zurück zieht geht auch meine Zeit dort zu Ende. Zwei super Jahre durfte ich dort fahren und mich weiterentwickeln, worauf ich sehr dankbar bin. Zum Glück kann ich schon sagen, das ich für das kommende Jahr einen neuen Arbeitgeber gefunden habe, mit sehr gutem Material, professionellen Umfeld und alles was man so braucht. Für welches Team ich genau fahren werde darf ich leider noch nicht offiziell bekannt geben, jedoch sollte es sich nicht mehr lange hinauszögern bis eine Presseaussendung von Seite des Teams gibt.

Bis dorthin immer mal wieder auf meinem Blog vorbei schauen um nichts zu verpassen ;-)

Genießt noch die letzten Herbstausfahrten bevor der Schnee dann wirklich kommt.

Donnerstag, 15. September 2016

Die Saison 2016 geht dem Ende zu.

Noch ein Rennen ist ausständig bevor eine weitere Saison dem Ende zu geht, eine Saison mit Höhen und Tiefen, eine Saison mit sehr guten und weniger guten Rennen. Als junger Fahrer ist es immer schwierig über die ganze Saison auf einem hohen Niveau zu fahren. Obwohl ich versucht habe mein Niveau gegenüber dem letzten Jahr zu steigern, was mir durchaus gelang, hatte ich ein paar Rennen dabei wo das Timing eine schlechte Form zu haben, mehr als ungünstig war.

Los ging die Saison mit dem Weltcup am anderen Ende der Welt, genauer gesagt in Australien, wo ich zum ersten mal an einem Weltcup Rennen mit Platz 26 aufzeigen konnte. Danach ging es direkt weiter nach Süd Afrika zum HC nach Pietermaritzbrug. Auf der ehemaligen Weltcup Strecke konnte ich mein ersten großen Profi Sieg feiern und so flog ich mit viel Selbstvertrauen und Motivation wieder nach Hause. 

Angekommen und einer 2 wöchigen Rennpause ging es weiter mit den Weltcups Albstadt und La Bresse welche dann sprichwörtlich in die Hose gingen, die langen Reisen und Zeitumstellungen waren dann doch ein wenig zu viel für meinen Körper, zuerst wollte ich es nicht glauben aber nach den beiden WC bin ich wieder ein wenig schlauer geworden, dass solche Strapazen den Körper sehr belasten und danach erstmal das Training runter gefahren werden muss. 

Ein Höhentrainingslager auf die WM hin, gab mir dann die nötige Motivation und Form für die kommenden Wochen und Rennen, auch wenn es bei der WM aufgrund eines Platten und zwei weiteren Defekten nicht zu dem erhofftem Ergebnis kam, konnte ich die gute Form mitnehmen und den Weltcup in der Lenzerheide erfolgreich in den Weltcup Punkten beenden. Danach konnte ich mir bei der Nationalen Meisterschaft den Titel im Eliminator und die Bronze Medaille im Cross Country sichern. 

Eine Woche später ging es Übersee in Richtung Kanada zum vorletzten Weltcup, dort wo ich zum zweiten mal in dieser Saison die Top 30 knackte. Die freie Zeit während Olympia nutzte ich um mich nochmals für die letzten Rennen der Saison vorzubereiten, mit einem Podiumsplatz beim C2 in Ottenschlag, einen 41 Platz beim Weltcup in Andorra und einem 5 Platz vergangenes Wochenende beim Auttumn Ride in Obertraun bin ich jetzt dem Saisons Ende sehr nahe. 

Mit einem noch ausstehenden Rennen, dem Mountainbike Liga Austria Finale in Saalfelden kommenden Samstag, bevor ich dann endgültig einen Schlussstrich unter dieser Saison ziehe. Mit knapp 30 Renneinsätze war es eine lange und harte Saison, darum freu ich mich jetzt dann umso mehr auf die "Off Season" wo dann nicht jeden Tag geregeltes Training an steht.







Samstag, 9. Juli 2016

Weltmeisterschaft Nove Mesto 2016

Aufgrund Olympia heuer im August, wurde die Weltmeisterschaft bereits Ende Juni Anfangs Juli im Tschechischen Nove Mesto ausgetragen. Ich hatte mich sehr gut vorbereitet und war fit um endlich ein gutes Ergebnis bei einem Großereignis herauszufahren. 

Ich startete gut ins Rennen und lag im Mittelfeld nach der Startrunde, ehe mir das erste mal im Rockgarden die Kette vorne runter fiel. Ich musste stoppen und das Problem beheben, kurz danach passierte das Missgeschick ein zweites Mal. Nach ein wenig frustration ging es wieder eine Plätze nach vorne bis ich bemerkte das mein Vorderreifen Luft verliert. Ich glaubte meinen Augen nicht und konnte es nicht fassen das in einem Rennen so viel Pech auf einmal eintreffen kann. Ich blieb in der Tech Zone stehen wechselte den Reifen und fuhr weiter. Am Ende blieb mir nicht anderes über als alles zu geben und mich nach vorne zu kämpfen. Meine Beine waren sehr gut und so konnte ich noch einige Plätze gut machen. Zu guter Letzt wurde es der entäuschende 59 Platz, mit welchen ich mich nicht wirklich glücklich war. Viel investiert die letzten 4 Wochen und dann wirst du aufgrund viel Pech unter deinem Niveau geschlagen. Mittleweile sind die Wunde wieder verheilt das kommenden Sonntag der nächste Weltcup auf dem Programm steht.!